Rob Vandermark, vom Rahmenbau-Pioner zum Gründer und Präsident von SEVEN CYCLES.


1987 Rob ist der erste Mitarbeiter von MERLIN Metalworks. Er ist als Finisher angestellt, reinigt die frisch geschweißten Rahmen und bereitet diese zum Versand vor. Nach Feierabend übt er an den Rohrbearbeitungsmaschinen und beginnt mit Schweißübungen.

Im Laufe des Jahres folgen weitere Mitarbeiter, der Schweißer Tim Delaney, der Rahmenbauer Matt O’Keefe und die Marketing Spezialistin Jennifer Miller.

Alle drei werden 10 Jahre später Gründungsmitglieder bei SEVEN CYCLES sein.

1988  Obwohl Rob Mitarbeiter von Merlin ist, nimmt er mit seinem Jo Eddy Stahlrahmen an Rennen teil. Ein Stahlrahmen deshalb, weil ihm der Merlin Titanrahmen im Tretlager- Bereich zu weich ist. Er beginnt sich -gemeinsam mit Tim und Matt - Gedanken über einen leichten aber sehr steifen Rahmen zu machen. Zusammen entwickeln und fertigen sie nach Feierabend den ersten Mountainbike-Rahmen mit Oversize -Titanrohren. Eine Revolution in der Rahmenbauszene. Der Rahmen sorgte für so viel Aufsehen, dass Rob die Aufgabe erhält den Rahmen für die Serienproduktion weiterzuentwickeln.

1989 Rob übernimmt Entwicklungsaufgaben. Es beginnt die Zusammenarbeit mit verschiedenen Fahrradherstellern. Er überarbeitet für Fat City Cycles alle Modelle und entwickelt Mountain Bike-Rahmen für Mongoose. Auf diesen Bikes von Mongoose wird später John Tomac seine Erfolge feiern und mehrfach die MTB Weltmeisterschaft gewinnen.

1990 Rob erhält Entwicklungsaufträge u.a. von Specialized, K2 und Raleigh. Sommer 1990: Greg Lemond bestellt bei Rob einen Titan Straßenrahmen und gewinnt mit diesem Rahmen die Tour de France. Wieder war das „Dreamteam“ erfolgreich ! Rob hat den Rahmen entwickelt, Matt und Tim haben ihn gebaut. Kurze Zeit später bestellten auch Lance Armstrong, Eddy Merckx, John Tomac, Ned Overend, Ken Carpenter und Jeanie Longo ihre Wettbewerbsrahmen bei Rob.

1991 Rob entwickelt den ersten Titan Rennrollstuhl mit 3 Rädern. Beim ersten Einsatz wird mit diesem Modell der Weltrekord über eine Meile aufgestellt. Das revolutionäre Design ist bis heute Maßstab in punkto Geschwindigkeit und Aerodynamik bei Sportrollstühlen.

1992 Rob entwickelt den ersten konifizierten Titan Rennradrahmen.

Weitere Innovationen sind:

-Oversized und konifizierte Mountain Bike-Rahmen

-S-bend Kettenstreben

-S-bend Sitzstreben

-Erster Titan Rennradrahmen mit Carbon-Sitzrohr und Carbon-Sitzstreben.

-Individuelle Rohrsätze, die je nach Fahrergröße und -gewicht speziell konfektioniert   werden.

1993 Rob stellt erste Überlegungen zu mobilen und ergonomischen Elementen an. Er ist fest davon überzeugt, dass durch eine optimale Sitzposition des Radfahrers Energie eingespart werden kann und deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich sind. Dafür müßte aber jeder Rahmen individuell auf den Fahrer angepaßt werden. Die bis dahin vorherrschenden Produktionsmethoden der Fahrradhersteller erlauben diese individuelle Fertigung leider nicht. Auch sein Arbeitgeber, immer noch Merlin Metalworks, ist von seiner Vision nicht zu begeistern.

1995 Auf der Suche nach alternativen Fertigungsmethoden stößt Rob auf die Fertigungs-philosophie von Toyota und Porsche. Darin entdeckt er die Chance, Maßrahmen auch in großen Stückzahlen, individuell auf den Fahrer angepaßt, termingerecht und in handwerklich höchster Qualität herzustellen.

1996 Die Turbulenzen bei Merlin Metalworks erreichen ihren Höhepunkt. Zwischen 1992 und 1996 wurde das Unternehmen 4 mal von diversen Investoren verkauft/gekauft. Volumen und Kostenreduktion statt Marktführung hinsichtlich Innovation und Technologie waren die Maxime der neuen Besitzer.

1997 Am 6. Januar 1997 gründet Rob Vandermark SEVEN CYCLES. Seit diesem Tag gehören auch Matt O’Keefe, Tim Delaney und Jennifer Miller zum neu gegründeten Unternehmen.

Die Highlights in diesem Jahr:

Bereits 4 Wochen nach Firmengründung wird der erste SEVEN CYCLES Rahmen ausgeliefert.

Die Seven Process Methodology (SPM) wird entwickelt.

SEVEN Rohrsatz Bearbeitung:

SEVEN CYCLES produziert die ersten wirklich maßgeschneiderten Rohrsätze, in Titan, Titan/Carbon und in Stahl.

Das SEVEN Odonata (später umbenannt in ID 8) entsteht. Erster in Serie gefertigter Titan/Carbon Rennrad-Rahmen bei dem das Sitzrohr und die Sitzstreben aus Carbon bestehen und in Titanmuffen eingeklebt sind.

1998 SEVEN CYCLES baut den 1000. Rahmen und ist größter Custom-Rahmenhersteller in den USA.

SEVEN’s Fit Methodology (SFM) wird vorgestellt und permanent optimiert.

Ziel dieser Methode ist die perfekte Positionierung des Fahrers auf seinem Rad unter Berücksichtigung der individuellen Körpermaße, Fahrergewicht, bevorzugte Fahrgewohnheiten und dem späteren Einsatz des Rades.

1999 Marylin Rusekas, SEVEN CYCLES Teamfahrerin, gewinnt 1999 die Masters MTB UCI Weltmeisterschaft.

Digital Darwinsim schreibt über SEVEN CYCLES:

„Jedes Unternehmen sollte sich so entwickeln wie SEVEN CYCLES....."

„Wegweisende und zukunftssichernde Produktionsmethoden bei SEVEN CYCLES....“

„Der Einsatz von neuen Technologien, z.B. CAD/CAM, kann durchaus mit großen Firmen wie z.B. Dell Computers verglichen werden.“

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2000 Marylin Rusekas gewinnt ihre 2. Masters MTB UCI Weltmeisterschaft in Folge.

Sie gewinnt mit einem bereits 4 Jahre alten SEVEN Bike. Seit diesem Erfolg tragen alle SEVEN CYCLES die UCI WM Streifen.

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2002 SEVEN stellt das erste Rennrad mit ultra-konifizierten Titan Rohren vor. Das SEVEN ALTA. Mit nur 1150 Gramm Rahmengewicht zeigt SEVEN CYCLES, dass extrem leichte Titan Rahmen trotzdem fahrstabil und tretlagersteif sein können. Der Leichtbau-Klassiker wir heute unter der Modellbezeichnung AERIOS nach wie vor angeboten.

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2003 Mary McConneloug, SEVEN CYCLES Teamfahrerin, gewinnt die NORBA und ist   National Champion der Damen.

SEVEN CYCLES stellt eine eigene Komponentenlinie vor:

Alu-Vorbauten, Titan-Vorbauten, Sattelstützen, Alu Lenker, Titan-Lenker.

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2004 Seven Cycles stell die Race Modelle „Elium Race“ und „Axiom Race“ vor.

Beide Modelle sind Weiterentwicklungen der SG Variante und zeichnen sich durch höhere Spurstabilität und mehr Tretlagersteifigkeit aus. Auch die Geometrie wurde mit steileren Winkeln mehr Race-orientiert ausgelegt.

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2005  SEVEN CYCLES hat mit 35 Mitarbeitern seit Firmengründung 14000 Maßrahmen produziert.

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2006 SEVEN CYCLES stellt den ersten Carbon Rennrad-Rahmen vor. Das Modell DIAMAS. Später folgen das Modell VII und das TRIAD. Alle Carbon-Modelle werden in Boston hergestellt und auf Fahrergröße, -gewicht und Körpermaßeindividuell angepaßt.

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2007 SEVEN CYCLES startet den Vertrieb in Europa.

SUPERMARIO-SPORTS übernimmt den Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz.